Fearful white Firefly - insane by design - always try to look at the brighter side of life.

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Ihr macht mich fertig // der letzte und dieser Monat sind abgesichert. Danke. Es ist mir unglaublich unangenehm und extrem peinlich, aber ich habe es einfach nicht geschafft in den letzten zwei Monaten meine bzw unsere Finanzen im Griff zu behalten.

Es sind ein paar Rechnungen aufgelaufen, die ein Loch in unser Budget gerissen haben.

Wir stehen aktuell bei -349€
Daher - bitte entschuldigt - muss ich um Hilfe von Euch im Rahmen von
bitten, sofern es Euch moglich ist.

Leider klappt das mit
nicht so gut, wie erhofft und allmählich schlägt mir das neben all dem ganzen Kram, der hier noch nebenbei läuft, am Limit und kann nicht mehr ruhig schlafen.

Für IBAN oder Wero (keine Ahnung ob das bei mir funktioniert) einfach eine DM.

Danke.
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@kami_kadse @Lichdi

Und vor Ort im Rathaus so: "Ooooh, wie kann das sein? Wie kann das nur sein? Wir sind doch die Guuuuuten."
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@krutor

Ich würde aus Nationalstolz auch nicht automatisch ableiten, dass jemand ein schlechter Mensch ist. Aber ich will auch nicht so tun, als wäre mir das völlig egal.

Menschen, die Nationalstolz demonstrativ vor sich hertragen, sind mir tatsächlich eher unsympathisch. Ich kann mit diesem Gefühl einfach nichts anfangen und die Vorstellung, aus der Zugehörigkeit zu einer Nation Stolz und Identität abzuleiten, widerstrebt mir ziemlich grundsätzlich.

Deinen Minimalkonsens der Menschenwürde finde ich dagegen interessant, weil er für mich eigentlich genau in die andere Richtung weist:

Menschenwürde braucht keine Nation.

sie gilt nicht, weil j3mand Deutscher ist, hier geboren wurde, integriert ist oder zu irgendeinem „Wir“ gehört. Und deshalb frage ich mich auch beim freundlichsten, inklusivsten Nationalstolz weiterhin: Was gewinnen wir durch das „national“ eigentlich hinzu?

Wenn am Ende wirklich jeder Mensch denselben Wert haben soll, brauche ich dafür weder Deutschland noch Patriotismus als identitätsstiftende Zwischenebene.

Ich gehe nicht mal so weit zu sagen, dass ich Deutschland hasste... Es ist mir im Prinzip nur vollkommen shnuppe

Ich lebe hier, und Deutschland ist nun einmal der politische und administrative Rahmen, in dem mein kleines Leben stattfindet.

Deshalb interessiert mich natürlich, was hier passiert und wie Menschen hier leben.
Aber daraus entsteht für mich keine emotionale Beziehung zu „Deutschland“.

Weder Liebe noch Hass, weder Stolz noch Scham. Für mich ist das schlicht keine Identität.
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Long post @Easydor

Ich glaube, wir sind beim Ziel ziemlich nah beieinander.
blobcatyes
Und mit „irgendwo anfangen“ kann ich auch viel anfangen. Natürlich brauchen wir politische Handlungsräume, in denen wir ganz konkret dafür sorgen können, dass Menschen gut leben können.

Wenn dein „Wir“ bedeutet: Wer hier ist, gehört selbstverständlich dazu, dann ist mir das auch sehr viel näher als jedes nationale Verständnis davon.

Ich stolpere nur weiterhin über die Frage, warum dieses Wir an einer Grenze enden sollte. Auch generell.

Deutschland kann für mich ein praktischer politischer Handlungsrahmen sein, ohne daraus gleich eine besondere Gemeinschaft abzuleiten.

Wenn wir "hier" etwas schaffen, das allen Menschen ein gutes Leben ermöglicht, wäre ich vielleicht auch stolz auf das, was Menschen gemeinsam erreicht haben.

Aber warum sollte der Mensch hinter der Grenze weniger zu meinem „Wir“ gehören als der Mensch vor meiner Haustür?

Genau deshalb frage ich mich, ob wir das national begrenzte Wir überhaupt brauchen und daraus noch sowas wie Patriotismus herleiten.

Wenn das „Wir“ wirklich universal gedacht ist, was bleibt dann vom spezifisch patriotischen Teil noch übrig?
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Mh- @1seidla

Klingt ganz gut, oder?


@messieass
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@roberta1

Wenn Du die ersten vier Worte der Profilbeschreibung durch "Ich hasse" ersetzt... nya.
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Kann mir einer mal dieses KDE Ding in knappen Worten erklären, was da gerade läuft.

Ich hab den Schädel mit 1000 anderen Dingen gerade voll, aber falls jemand da einen kurzen Deep-Dive anbieten mag, gerne.
blob_rainbowheart
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@Korallenherz

Hab's vorhin erst mitbekommen.
Triple-Uff.
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@sequundi

Ja, genau das ist für mich der Widerspruch. Ich kann mich freuen, irgendwo zu leben, einen Ort, die Menschen oder die Landschaft mögen. Aber warum sollte ich stolz darauf sein, zufällig innerhalb bestimmter Grenzen geboren worden zu sein? Ich habe Deutschland weder gegründet noch die Ostsee ausgehoben. ;)

Und „no nations, no borders“ ist für mich eben iwie mehr als ein hübscher Spruch.

Wenn der Geburtsort eines Menschen nicht darüber entscheiden soll, welche Rechte, Freiheiten und Möglichkeiten er hat, möchte ich Patriotismus auch nicht „den Rechten wegnehmen“ und anschließend freundlicher anstreichen.

Ich brauche kein besseres nationales Wir. Ich stelle infrage, warum wir dieses (lokal begrenzte) "Wir" überhaupt brauchen.
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@DzoniMango

Ja, es ist genau das, was viele an dem Thema nicht begreifen (wollen).
... und das mit Wales ist auch echt schräg, ja
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@ViolaB

ja, natürlich. es ist furchtbar und ich hab hier schon überlegt, wie man Leute aus den Nachbargemeinden usw mobilisieren könnte, um Geld zu sammeln um neue Stolpersteine zu setzen.

Es gibt eindeutig zu wenig davon.
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@egent07

.... und meinetwegen auch kein Kartoffelsalat
metal
:asmilelolwhithtears@kusai-onara.de:1
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Da ich vorhin etwas las und ähnliches schon ein paar Mal von Leuten geschrieben wurde...
Das mit dem "linken Patriotismus".

Ich halte auch den Versuch für komplett falsch, Patriotismus einfach „positiv“ zu besetzen und den Rechten zu entreißen. Nach dem Motto: Die haben den falschen Nationalstolz, wir brauchen eben einen offenen, bunten und voll demokratisch knorke Nationalstolz.

Denn auch der freundliche Patriotismus braucht zuerst ein nationales „Wir“. Und damit beginnt sofort die Grenzziehung:

Wer gehört zu diesem Wir? Der Mensch, der hier geboren wurde? Der mit deutschem Pass? Der hier seit 30 Jahren lebt? Der gestern angekommen ist? Und warum sollte einer davon aufgrund seiner Beziehung zum Konstrukt Deutschland einen anderen Anspruch auf gesellschaftliche Zugehörigkeit haben?

Genau deshalb kann ich mit „unser Land“ wenig anfangen.

Deutschland ist kein Naturzustand.

Es ist ein politisches und historisches Konstrukt mit Grenzen, die Menschen gezogen und immer wieder verändert haben. Ich sehe keinen Grund, daraus Stolz oder irgendeine persönliche Identität abzuleiten.

Und deshalb löst „wir wollen unser Land zurück“ bei mir dieselbe entscheidende Frage aus: Von wem eigentlich?

Ich will Nationalstolz deshalb auch nicht den Rechten wegnehmen und anschließend mit den vermeintlich richtigen Werten füllen. Ich will dieses Denken gar nicht haben. Es gibt für mich kein moralisch relevantes „Wir Deutschen“, das vor dem Menschen kommt.

Ein Mensch wird für mich nicht dadurch mehr Teil meiner Solidargemeinschaft, dass er zufällig auf derselben Seite einer Grenze geboren wurde, denselben Pass besitzt oder sich auf dieselbe nationale Erzählung (und damit auch Historie) beruft. Und jemand auf der anderen Seite dieser Grenze wird dadurch nicht weniger Teil davon.

Wenn das gute Leben für alle wirklich „für alle“ heißen soll, dann kann die Nation dafür nicht die exkludierende Klammer sein.

Denn die Nation beantwortet zuerst die Frage, wer dazugehört.

Mich interessiert die entgegengesetzte Idee: Dass niemand erst dazugehören muss.

Also können wir uns jetzt endlich mal um die wichtigen Dinge kümmern, bitte?

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@vger

Ja... irgendwie wirkt das alles zu sehr gewollt.
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Care-Arbeit und das Familien-Car-Sharing Auto muss ich nun auch tanken....
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@LinaNox

Schon irgendwie.
Aber durch Epic habe ich auch einige Indie-Titel erst kennengelernt, die ich sonst vermutlich ignoriert und dann wirklich auch was verpasst hätte.
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@Chaotica

Nein, auf keinen Fall.
War ein Profil, was ich schon geblockt hatte, aber durch eine Antwort von jemanden anderen hier zufällig in meiner TL auftauchte.
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Care-Arbeit // Halbbrudi @vger

Das glaube ich unbesehen 😬✨
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@LinaNox

Ui ja... stand sogar auf meiner Wishlist.
Danke für den Hinweis.
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Wenn ich einem Profil mit folgender Beschreibung lese, dann bin ich geneigt relativ schnell zu blocken.

Und Ihr sagt mir nun, warum ich glaube, dass hier ein "U-Boot" am Werk ist.

"Ich bin einer von diesen links-grün versifften, woken Gutmenschen und fühle mich dem Gemeinwohl und der Zukunft verpflichtet.

Und ich bin stolz darauf!"
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