Ich hab in fiktiven Welten oft Freude an den "Bösen", an den Zwielichtigen, den Ambivalenten und Hinterhältigen. Irgendwo sollte Mensch seine eigene Dunkelheit ein bisschen ausleben und mit Graustufen experimentieren können. Dafür ist das Fiktive perfekt.
Auch bei Heldenfiguren ziehe ich die mit Ecken und Kanten vor. Helden ohne Makel sind langweilig. Antihelden und Schurken sind interessanter. Ausnahme sind zu platte und nur um der Grausamkeit willen grausame Schurken. Die sind auch langweilig.