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Was ich in den letzten Tagen privat vom gehört habe… es ist abseits der Bühne auf jeden Fall zum großen Faschotreffen geworden.

Drei von den Freunden der Liebsten berichten von lautstarker Landser- und anderer FaschoMusik aus den Zelten bis in die Nacht hinein - eine Security, die sich daran auch auf Ansprache nicht rührt und neben all dem Rotz gibt’s noch nen Haufen Misogynie in top.

Die drei sind am Samstag morgen wieder gefahren… Über 600€ haben die drei für ein Wochenende gezahlt, was so beschissen geendet hat.

Oh ja, vor einigen Jahren und immer wieder distanziert sich der Veranstalter, den man zumindest früher auch der Rechten Szene zuordnen könnte, von ebendieser.

Daher Warnung: bleibt von dieser Veranstaltung fern… sie war schon immer mit Vorsicht zu genießen, auch wenn es teils gute Acts gab.
Aber spart das Geld, geht auf kleine Festivals, die noch funktionieren und wo Euer Geld besser aufgehoben ist.

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TheRiver2010 @TheRiver2010@dresden.network
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@nocci

Es wird ja wohl sehr viel Wert auf "Wikinger" gelegt - was soll da schon schiefgehen.
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@TheRiver2010

Das ist hier zu kurz gegriffen.
Die ganze Stadt ist direkt neben Haitabu bzw. Hedeby gelegen und hat den Beinamen Wikingerstadt (Tourigedöhns) und wir haben in der Schule sehr genau gelernt wie es damals wirklich war. Mit allem drum und dran.

Hier siehst Du sogar Thors Hammer an einer Kette an stabilen Antifas - einfach weil sie zuerst da waren und in Läden wie Beowulf offen auftretende Nazis gar nicht erst bedient werden.

Die Kids sind zum großen Teil hier ziemlich stabil.
Das Problem ist wir so oft: Die Nazis und der Veranstalter, der da nichts macht oder machen will.

Mich kotzt diese Vereinnahmung der Nazis massiv an und überall sonst würde ich das genauso sehen wie Du - aber - und halte mich für naiv oder sonstwas - hier lasse ich diese Verkürztung nicht gelten.
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@nocci

Bin da etwas "vorgeschädigt" - ein guter Bekannter ist Schmied und hat lange auf Mitttelalter- und Wikingermärkten sein Geld mit seinen Produkten verdient.
Bis es ihm zu, nein, nicht bunt sondern braun wurde.

Aber ja, Veranstalter haben letztendlich die Macht über Teilnehmerauswahl.
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@TheRiver2010

Kann ich voll nachvollziehen.
Hier findet alle paar Jahre die Wikingertage statt - vor etlichen Jahren ist es da wegen ein paar Darstellern (Schilde mit schwarzer Sonne etc) eskaliert und die Stadt und die Veranstalteter haben da eine Null-Toleranz-Regel etabliert.
Selbst Besucher:innen die mit Tattoos oder anderen Dingen auffallen, werden ausgeschlossen. Da legt auch die Stadt selbst viel Wert drauf.

Will nicht sagen, dass hier alles perfekt ist, aber die meisten wollen nicht, dass Nazis ihre Einnahmequellen / Tourismus kaputt machen.
Und ich bin mit dem Kram aufgewachsen und hab früh gelernt, dass auch Frauen viel zu sagen hatten damals usw. - das hat iwie schon einen positiven Impact gehabt
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@nocci

Gut.
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