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mental Health Meta Gestern hat mich jemand gefragt, warum Andi tot sei.

Ich habe geantwortet, dass er an Depressionen gestorben ist.

Vielleicht sollten wir uns alle angewöhnen das als Antwort geben, anstatt es hinter Worten wie Freitod, Suizid etc zu „verstecken“.
Als wären das eigenständige, allein für sich stehende Gründe und Handlungen das Leben hinter sich zu lassen.

Gleiches auch bei PTSD und anderen Erkrankungen.

Vielleicht erkennt die Gesellschaft dann endlich das diese und andere Krankheiten kein Mimimi sind, sondern potentiell tödlich.

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Herr TurTur @messieass@procial.tchncs.de
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mental Health Meta @nocci
Ich unterstütze diese Benennung.

Depression ist kein "Stell dich nicht so an", kein "Mimimi" und kein "mir geht's auch mal schlecht".

Mir war jahrelang schwindlig, ich habe starke Beeinträchtigungen meines Gedächtnisses gehabt (Pseudo- Demenz) und keine gescheite Erektion mehr geschafft. Auf den Hauptstraßen meiner damaligen Heimatstadt habe ich mich verlaufen.

Das ist alles vorbei, denn mir wurde von Profis geholfen und ich habe Entscheidungen getroffen, die mein Leben zurück auf die Füße gestellt haben. Das war für Einzelne auch mal schwierig (z. B. für Frau TurTur, aber nicht nur für die)
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mental Health Meta @messieass

Das ist der Punkt.
Ich habe ja auch quasi zeit meines Lebens damit zu leben und es gibt Phasen wo es genau so ist, wie Du es beschreibst. Und diese Situationen verstärken dann einander auch gerne einmal - d.h. die Depression wird durch die Symptome der Depression noch getriggert. Schwierig sich da wieder raus zu kämpfen.

Ich bin froh, dass Du es soweit hin bekommen hast... und das Frau TurTur dich dabei unterstützt hat.
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Herr TurTur @messieass@procial.tchncs.de
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mental Health Meta @nocci

Dass sie mich eben nicht unterstützt hat ist ein Grund, wieso ich gerade auf den Termin zur mündlichen Verhandlung bezüglich Scheidung warte. Bin beinahe Single 🥳

Der Bewertungsmaßstab war "Geht es mir besser allein oder mit Frau TurTur?" Diese Entscheidung kippte vorletztes Jahr.
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mental Health Meta @messieass

Oha... und uppsi... aber wenn es letztendlich doch in die richtige Richtung geht. Dann hat sie ja auch ihren Anteil daran, dass es besser wird/wurde
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Herr TurTur @messieass@procial.tchncs.de
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mental Health Meta @nocci
Für mich hat sich annähernd alles verbessert. Das kann ich von ihr nicht behaupten. Sie hat sich aber auch kein bisschen bemüht nach Auszug.
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Bergisches Bäuerlein @hof@mstdn.social
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mental Health Meta @messieass @nocci Partnerschaft in der einer eine schwere, üblicherweise langwierige, potentiell tödliche Erkrankung hat, ist ein schwieriges Feld.

Der Blick auf das Leben und die Bedürfnisse an einander und die Umstande ändern sich Radikal. Oft passt es dann hinten und vorne nicht mehr.

Klar klingt das romantisch "wir stehen in Krisen immer zusammen" aber üblicherweise is das nur ein Mangel an Fantasie.
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Bergisches Bäuerlein @hof@mstdn.social
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mental Health Meta @messieass @nocci Würde ich eine Person nächste Woche heiraten, die heute plötzlich nach einem Unfall körperlich und geistig schwerst mehrfach behindert ist?

Wer da ohne Nachzudenken "ja" sagt, ist selten zu sich und der Partnerperson ehrlich.

Das ist alles ein sehr sehr dickes Brett. Freut mich sehr, dass es für Herrn Turtur da ein akzeptables Ergebnis zu geben scheint.
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Herr TurTur @messieass@procial.tchncs.de
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mental Health Meta @hof @nocci
Schaut danach aus!
Wohnkomfort und Essensversorgung haben etwas nachgelassen, Freunde brachen den Kontakt ab. In die Großstadt zu ziehen zog aber Verbesserungen in so ziemlich allen Bereichen nach sich.
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