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huhn @daswarkeinhuhn@netzkae.se
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Vergangenes Jahr im August habe ich das letzte Mal Nikotin konsumiert und ich gehe nicht davon aus, dass ich es mir ein zweites Mal abgewöhnen muss.

Daher verschenke ich die Möglichkeit zur Rauchentwöhnung, gerne an eine von Armut betroffene Person. Ich übernehme auch das Porto. Suchtfreiheit sollte kein Luxus sein.

Ich hatte zwei Packungen gekauft, letztendlich aber nur 27 von 28 Pflastern aus der ersten Packung gebraucht, daher sind in der übrig gebliebenen nun 29 Pflaster enthalten.

EDIT: Es hat sich eine Person gefunden und die Packung macht sich demnächst auf die Reise. Ich lasse das Posting trotzdem stehen, da sich darunter ein paar interessante Threadzweige entwickelt haben.
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@daswarkeinhuhn

Wow... erstmal danke, dass Du das machst und anderem die Möglichkeit bietest.
Und auch, dass Du es geschafft hast.
Von Nikotin weg zu kommen ist einfach echt hart. Hat bei mir deutlich länger gebraucht - und trotzdem kann ich nicht vom Nuckelsubstitut (Dampfe ohne Nikotin) lassen... auch wenn ich das auch schon sehr reduziert habe, aber hier fehlt noch der letzte Schritt.
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Allgeier @allgeier@sueden.social
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@nocci
Kein Mediziner, aber ca. 45 Jahre Raucher, die letzten Jahrzehnte starker Raucher (40 Selbstgedrehte ohne Filter) und seit drei Jahren rauchfrei. Und ich behaupte hier (rein anekdotisch), von Nikotin wegzukommen ist bestimmt nicht das große Problem. Nikotinabhängigkeit ist vollkommen überschätzt. Die Fluppen aus den Kopf zu bekommen, die konditionierten Gelegenheiten ohne Zigarette zu verbringen ist um es positiv auszudrücken, der EINZIG harte Teil. Und andere Raucher.
@daswarkeinhuhn
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Martin 🪷 Schmitz @arti@digitalcourage.social
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@nocci @daswarkeinhuhn Es ist halt ein Mythos, dass Nikotin für die Sucht nach Rauchen verantwortlich ist. Das Nikotin mag die vermeintliche Abhängigkeit verstärken, ist aber weder Ursache noch Auslöser. Davon ab ist die Nikotinabhängigkeit nach 24 bis spätestens 48 Stunden des Entzugs ausgestanden. Das Verlangen, danach noch zu Rauchen, beruht nicht auf einer Sucht nach Nikotin!

Quelle: Bin 55 Jahre alt, habe fast 40 Jahre lang geraucht. Hatte mehrmals für jeweils mehr als ein halbes Jahr aufgehört. Zuletzt vor drei Jahren im Rahmen einer engmaschig psychologisch begleiteten Studie der RWTH Aachen.

Meine Meinung: Wenn Du absolut gar nicht in der Lage bist, für zwei bis drei Tage aufs Rauchen zu verzichten, dann substituiere mit Nikotin. Wenn Du aber weißt, dass Du drei Tage durchhalten kannst, dann lass es. Das würde nur Dein Leiden unnötig verlängern.
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@arti @daswarkeinhuhn

Das ist richtig.
Mit Nikotin war ich in der Tat sehr schnell durch.

Ich war auch nie der Typ der leicht in Panik kam, wenn man Abends um 18 Uhr die letzte Zigarette im Haus geraucht hat und dann bis zum nächsten Tag Mittags gewartet hat bis Nachschub "nötig" war.

Die Liebste war da ganz anders. Sie hat mich manchmal extra los geschickt... interessanterweise war sie danach aber sehr schnell (ca. 9 Monate) mit dem Dampfen als Substitut durch.
Menschen sind so unterschiedlich.
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Martin 🪷 Schmitz @arti@digitalcourage.social
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@nocci @daswarkeinhuhn
"Menschen sind so unterschiedlich"

Deswegen halte ich es für wichtig, die eigene Ursache für dieses Suchtverhalten zu erkunden.

Bei mir hat die Beschaffenheit der Zigaretten (Verbrennung, Nikotin) dafür gesorgt, dass ich viel mehr rauchte, als nötig gewesen wäre.

Der eigentliche Auslöser aber, das, worauf ich nicht verzichten konnte, war dieser Genußmoment mit mir selbst alleine. Mich ab und zu rauszunehmen aus der Welt, körperlich tief in mir etwas zu spüren, und dabei innerlich zu verarbeiten und zu reflektieren.

Nachdem ich DAS verstanden und entsprechende Regulationsstrategien entwickelt hatte, war es unendlich viel leichter, aufs Rauchen zu verzichten.

Aber wie oben: das ist bei jedem anders und jede muss das für sich selbst herausfinden.
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huhn @daswarkeinhuhn@netzkae.se
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@nocci "der letzte Schritt" hat bei mir 11 Jahre gedauert... Ich habe von 1994 bis 2014 stark geraucht, am Ende 2 Schachteln am Tag. Dann im August 2014 auf Dampf gewechselt "zum Abgewöhnen". Es ist hart, aber machbar. Selbst nach 30 Jahren Sucht.
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Chubbypunk @Chubbypunk@troet.cafe
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@daswarkeinhuhn @nocci und - vom Dampf auch runter?
Der triggert interessanterweise mein Asthma im Gegensatz zum additivfreien, milden, Tabak. Aber ich bin auch runter auf ~5 gerollten, kleinen…
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huhn @daswarkeinhuhn@netzkae.se
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@Chubbypunk wie gesagt: seit einem Jahr ohne Nikotin @nocci
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Mina @mina@berlin.social
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@daswarkeinhuhn

Echt stark!

Ich bin jetzt drei Jahre vom Tabak weg, jetzt muss noch der Dampf.

@Chubbypunk @nocci
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huhn @daswarkeinhuhn@netzkae.se
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@mina es ist machbar. Und wenn ich alte Suchthexe das schaffe, dann du bestimmt auch 🤞@Chubbypunk@troet.cafe @nocci
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Chubbypunk @Chubbypunk@troet.cafe
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@daswarkeinhuhn @mina @nocci
Bei mir drückt der Schuh grad nicht so.
Erst aufgehört mit kiffen, reduziere Zucker, gehe grad Transition an… da kann ich damit grad leben. Solange es ein Problem ist, dass der Tabak austrocknet, weil das Päckchen zu lange im Betrieb ist….
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@Chubbypunk

manchmal klappt es, wenn man eine schmale Scheibe eines geviertelten Apfels mit rein tut.
Wirkt sich auch nicht so groß auf den Geschmack aus.

@daswarkeinhuhn @mina
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Chubbypunk @Chubbypunk@troet.cafe
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@nocci @daswarkeinhuhn @mina hmhmm…kenn ich. Problematisch dbei: er muss vorgetrocknet werden, sonst klebt alles dran und er wird zu feucht. Und ich bin zu ungeduldig dafür (ich mag den Geschmack). Geht auch mit knollen & Gemüse.

Hab nun angefangen, kleinere Portionen mitzunehmen, dann wird der grössere Teil nicht so oft der Luft ausgesetzt…
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@daswarkeinhuhn @Chubbypunk

Find ich voll gut ☺️
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@Chubbypunk @daswarkeinhuhn

Bis ich die Dampfe ruhen lassen, wird es noch ein bissl dauern.
Es ist tatsächlich auch ein bisschen abwägen und die Angst, ob ich dann auf einmal wieder unnützes Essen in mich futter, da ich beim Dampfen auch eher auf leicht süßlich stehe.

(aber echt nur so, dass die halbe Welt um mich herum nicht denkt, dass sie entweder in einem Obst oder Gummibären-Laden stehen - das hasse ich selbst schon wie die Pest)
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