Auch die Einzelkomponenten für einen Selbstbau-PC bekommst du aktuell nicht mehr wirklich günstig gekauft und zusammengebaut. Vielleicht hier und dort mal ein "Angebot", insgesamt aber auch nicht mehr.
@OchMensch Wenn ich die technischen Daten richtig überflogen habe, scheint die Marge bei der SteamMachine auch im eher üblichen Bereich zu liegen, auch wenn man Speicher ggfs. vor ein/zwei Jahren etwas günstiger bekommen hätte.
Ich baue seit bestimmt 30 Jahren PCs und ich fürchte, dass alleine durch diese Speicherkrise viele jüngere Menschen inzwischen auch einfach zu Konsolen greifen oder es irgendwann werden.
Ist für uns Bastler:innen auch ein Faktor, warum die Preise bis auf weiteres leider nicht mehr so arg fallen werden.
oO (und eigentlich wollte ich vor zwei Jahren schon anfangen aufzurüsten) 🫠
Ja, alleine die Grafikkarten-Preise sind explodiert, sofern sie überhaupt zeitnah lieferbar sind. Erst bedingt durch die Pandemie, sanken danach nur marginal, um jetzt durch den Speichermangel wieder extrem anzuziehen. Nur für eine Grafikkarte in der oberen Mittelklasse bekommst du teilweise schon 'ne Konsole.
Aber auch die Konsolen-Preise zogen nun schon mehrfach an, und das für Geräte zum Ende ihres Lebenszyklus hin. Das gab es vorher auch noch nie.
Meine GPU tut zwar noch gut... und zur Not kann ich das auch noch 1 bis maximal 2 Jahre ziehen, da ich eh kaum AAA Games spiele und wenn dann sind die auch schon 2 bis 4 Jahre alt.
Bin zwar noch auf einer AM4 Plattform, aber ist immer noch Luft nach oben.
Zur Not eben auf Details verzichten. Früher hatten wir ja auch nur 8 Bit und zocken war trotzdem möglich 😂
Bei mir ähnlich. Ebenfalls AM4, Ryzen 7 5800X, 32GB Ram und als GPU eine RTX 5060 (12GB). Es könnte bei der GPU mittlerweile gerne eine Nummer größer/neuer sein, aber für FullHD (mehr habe ich nicht) reicht es selbst bei aktuellen AAA-Games noch für hohe oder zumindest mittlere Details. Ein Blick auf die Preise erübrigt andere Überlegungen zurzeit. Solange kein Defekt auftritt, toi, toi, toi, werde ich damit auch noch eine gute Zeit leben können.
Noch kurz zur Steam Machine zurück: Aufgrund des hohen Preises, der in der Form ursprünglich nicht geplant war (Dank an dieser Stelle nochmal an die KI-Industrie), bietet Valve SteamOS (eine spezialisierte Linux-Variante) nun auch offiziell zur freien Installation an. Das war zwar theoretisch vorher auch schon möglich, gestaltete sich in der Praxis allerdings nicht ganz so simpel. Das ändert sich nun.
@nocci@OchMensch Ich glaube, es braucht in den allermeisten Fällen gar kein SteamOS. Bazzite hat hervorragende Arbeit geleistet, die SteamOS-Funktionalität in die Fedora-Welt zu übertragen. Das dürfte für die allermeisten die beste Erfahrung sein.
Vielleicht trotzdem für die eine Option, die ihren PC nur zum Zocken verwenden wollen und sich mit dem Drumherum gar nicht groß beschäftigen wollen. Eigene Erfahrungen damit habe ich aber noch nicht gemacht.
Ich wollte eigentlich viel mehr darauf hinaus, dass Valve SteamOS bisher wahrscheinlich am Besten mit seinen eigenen Geräten und den wenigen offiziell unterstützten Handhelds getestet hat.
Bazzite liefert ein ganz ähnliches Paket, hat aber z.B. schon alles eingebaut, damit auch bockige NVIDIA-Karten funktionieren.
Einfach den Steam-Client unter Linux installieren und die bestehende Bibliothek loszuzocken ist sehr sehr einfach geworden.
Denke daran, dass SteamOS auch ein Immutable-System wie die Fedora Atomics ist - allerdings auf Arch-Basis. Du wirst voraussichtlich die gleiche Reboot-Problematik haben.
Auf Immutables muss man sich einlassen wollen. Verstehe die Problematik bei Bastlern.
Ich bin für mich allerdings so weit gekommen, dass der Bumms einfach funktionieren soll und ich Experimente in eine Distrobox auslagere.
Lass es uns wissen, wenn du die Erkundung beginnst. 🙂 Ich bin seit jeher Retro-Zocker, weil oft nur die Alt-Hardware zu mir runter gefallen ist und ich nicht bereit bin solche Summen für Gaming-Hardware auszugeben. Deswegen habe ich mancher Leute Probleme auch einfach nicht.
Für mich ist für GOG, Epic und Steam Linux die beste Erfahrung zum Zocken. Windows braucht es bei mir gar nicht mehr. Dabei nutze ich noch nicht mal eine Gaming-Distribution.
Wirklich glücklich bin ich auch nicht bei größere Ausgaben, aber dafür spiele ich dann doch wieder zu gerne. In der Regel verwende ich meine Hardware aber auch unverändert 5 oder noch mehr Jahre. Eher mehr. Dann relativiert sich das doch wieder etwas. Seit Jahren geht das ja recht gut, wenn ich zum Vergleich mal an die Anfänge des PC-Gaming zurückdenke. Damals waren die Sprünge weitaus größer und die Hardware fast schon nach einem Jahr "veraltet".