Sie führt das weiter aus und erwähnt auch im Nachgang den angeblichen Kampf gegen Antisemitismus, dass sie das aber allem voranstellt, spricht Bände.
Ergänzend: Mit keinem Wort erwähnt sie die Linksjugend und ihre krassen antisemitischen Verlautbarungen. Schlimmer noch, sie betont der "Feind" ist nicht innerhalb der Partei blablabla und holt sie in ihr Boot.
Es hätte klarer Worte wie die von Katharina König-Preuss bedurft, stattdessen labert sie inhaltsleeren Quark daher, um ihre Wiederwahl nicht zu gefährden und den Burgfrieden zu wahren.
Auch Heidi Reichinnek vermeidet in ihrer durchaus kämpferischen Rede klare Worte zu dem internen Konflikt mit den Antisemit*innen in der eigenen Partei. Sie deutet an, redet drumherum und überlässt es den Zuhörenden was gemeint sein könnte.
Ganz anders Vered Berman, sie bezieht Stellung, nutzt aber ihren Kampf gegen Antisemitismus als Vehikel und dropt ganz nebenbei "Genozid". Viel Applaus aus dem Plenum.
Im Grunde sagt sie klar, auf welcher Seite sie steht. Sie ist das was mensch Token nennt.
Auch Aida Touma-Sliman dropt "Genocide" und bekommt Applaus dafür. Sie ist Mitglied in der Knesset für Hadasch. Sie geht aber auch weiter und sagt an anderer Stelle "Apartheid". Sie bedient damit natürlich die Hetzen linker Antisemiten.
Jetzt wird auch klar, warum zuvor keine klaren Statements zu hören waren, sie haben es bewusst den beiden Tokens überlassen. Das ist nicht nur bequem und feige, sondern ein kompletter politischer Offenbarungseid.