Antifa-Kritik, Fascho-ParteitagEs ist zweifellos und absolut ehrenhaft Nazis zu blockieren. Immer und überall.
Nur zeugt es auch von ebenso absoluter (und weiß-deutsch privilegierter) Lernresistenz das noch immer vorher anzukündigen.🤦
Wie konservativ und in Ritualen gefangen kann eins bitte sein?
looking at you, Antifa 🧐
Was glaubt ihr was in #Erfurtwieder passieren wird, wenn ihr den Cops wieder jeden Freibrief ausstellt mit Schild, Schwert und Kavallerie das volle Repressionsprogramm gegen friedliche Menschen aufzufahren?
Ach. Ach was. 😱
[Jedes verfickte AfD-Sommerfest im Osten hat dank Bierbänken mehr Barrikaden-Potenzial, Himmelherrgottnocheins. 🙄]
Sodom und Gomorrha wenn 1 nicht jede Aktion sauber anmeldet.
Demnächst: "Hallo Polizei, ja... ja, ich hab gerade Bauschaum im Hage... ja, genau.. richtig... bin gleich in der Beethovenstraße. Bussi bis gleiheich."
Manchmal denke ich die "linke Intelligenzia" ist emotional so in die BlacBloc-Revolutionsromantik der 80er verliebt, dass sie sich den Anforderungen des 21.Jahrhundert schlicht intellektuell verweigert.
Anders kann ich mir z.B. die freiwillige Preisgabe ihrer kompletten sozialen Graphen bspw. über "Colabs" ausgerechnet auf den Plattform-Honeypots rechtsextremer US-Milliardäre nicht erklären.
Die Erkenntnis dass krawallige Konflikt-Ankündigungen zudem herzlich wenig dazu geeignet sind breitere Bevölkerungsschichten als die üblichen Verdächtigen zu mobilisieren, will sich auch nicht als Lernerfolg manifestieren.
Das stünde ja im Widerspruch zu eigenen linken Identität, die derart emsig gehütet wird, dass sie sogar Kleinstgruppen spaltet. 🙄
[Würde mein an Erfahrung reichem Wissen über die Gesetze der Straße ja gerne mit akadem. Lesezirkeln teilen, aber auf mich hört ja eh keine*r. 🤷]
re: Antifa-Kritik, Fascho-Parteitag@Peng_oh_Peng Valider Punkt. Und dass die politische Linke 2026 noch immer nur entweder die staatl. Vorgaben an Parteiorganisation erfüllt, oder in mehr oder weniger lose (und oft Konzern-transparent) vernetztrn Bezugsgruppen operiert, anstatt mal etwas Arbeit und Hirnschmalz in weniger hierarchische, rollenbasierte Standards jenseits urbaner Avantgarde zu investieren, an die auch Menschen andocken können, die das aufgrund bspw. von ländlichem Wohnort, Neurodivergenz oder Nicht-Szenezugehörigkeit bisher nicht können oder wollen, ist m.M.n. weniger Symptom als Ursache für das Elend.
Ständig von Inklusion palavern, aber dann stundenlange und regelmäßige Präsenz-Plena, Millieu-Codes und gerne auch mal Geschlecht und sexuelle Orientierung zu Zugangsvoraussetzungen machen.
Kann man so machen, aber sowas kommt eben von sowas. 🤷
( Ich bin noch nicht ganz wach - also mit Vorsicht zu genießen)
Ich glaube der Blickwinkel ist hier entscheidend:
Aus meiner Erfahrung in den 90ern heraus betrachtet: Wir hatten damals auch massive Lagerkämpfe, aber dieses extreme Klein-Klein von heute gab es nicht. Die Sorge vor autoritärer ‚Macht und Masse‘ ist trotzdem berechtigt, denn wo Masse zusammen trifft, entsteht oft auch neue Exklusion.
1 ist dann plötzlich nicht mehr ‚links, sozialistisch, queer oder sonst was genug‘ und passt vermeintlich nicht mehr rein. Oder viel schlimmer: Man fühlt sich selbst einfach nicht mehr zugehörig. Und genau an diesem Punkt zerbricht das Ganze dann wieder.
Ich finde es heute zwar traurig, dass es so ist – oder besser: so sein muss. Weil wir es sonst nicht schaffen, sichere Peer-Groups zu haben. Eben weil andere mit teils gewaltsamen Mitteln exkludieren und dann nicht aufgehalten werden, weil sie ihre Macht gnadenlos ausspielen.
So sehe ich das auch...und es ist einfach zum Schreien, dass Dir das immer und immer wieder droht, wenn Du bzw ihr euch zeigt, obwohl alle in der zu diesem Anlass und Thematik konform seid.
Wenn linke Strukturen von Antisemiten und Exludisten (finde gerade kein besseres Wort) "regiert" werden, schreckt es eine Menge Menschen ab, die man sonst vielleicht noch mobilisieren könnte